Kinder und Erziehung

Die dunkle Jahreszeit – wie man sich und seinen Kindern den Herbst/Winter versüßt

Unser Eulen-Drachen bei seinem allerersten Flug

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Vielleicht seid ihr eine der letzten tapferen Familien, die sich jetzt noch auf den Spielplatz wagen, so wie wir. Doch falls ihr eine kleine Abwechslung vom Spielplatz Alltag braucht, habe ich euch hier einmal zusammengestellt, wie wir uns einige der kalten, dunklen Tage versüßen.

Drachen steigen lassen

Eine schöne Kindheitserinnerung, die wahrscheinlich jeder von uns hat, ist das Drachen steigen lassen. Auch von meiner Schwester und mir gibt schöne Bilder, wie wir mit etwa sechs Jahren über ein nahegelegenes Feld laufen und unsere Drachen hinter uns durch die Luft ziehen.

Mein kleiner Sohn hat diesen Herbst seinen ersten Drachen von seiner Oma geschenkt bekommen und wir machten uns bei einem windigen Tag auf, um den Drachen das erste mal zusammen steigen zu lassen. Es war ein stürmischer Herbsttag mit dunkelgrauen Wolken am Himmel. Die Sonne blinzelte ab und zu durch die Wolkendecke und unser kleiner Drachen machte sich startklar für seinen allerersten Flug.

Zuerst wollte er sich dem Wind noch nicht so recht anschließen, aber beim zweiten Anlauf gelang es und der Drachen erhob sich in die Lüfte. Unser kleiner Schatz war sofort begeistert und wollte den Drachen unbedingt halten. Mit etwas Hilfe von Papa war das natürlich kein Problem. Nach einiger Zeit war die Begeisterung dann auch abgeklungen, aber wir werden den Drachen gerne beim nächsten stürmischen Tag rausholen und den Spaß wiederholen.

Enten füttern gehen

Ein „all time favorite“ auf unser Liste ist das Enten füttern. Es ist nunmehr sogar eher ein „Muss“ in unserem Alltag geworden. Wir haben das Glück nahe eines von Enten gut besuchten Sees zu wohnen und schlendern sehr gerne als Familie dorthin, um die Enten zu besuchen.

Die Enten stürmen direkt auf uns zu

Immer mit dabei: eine Packung Haferflocken!

Denn es ist wichtig, die kleinen Schnäbelchen nicht mit Brot zu füttern, da dieses (besonders, wenn ins Wasser geworfen) schimmeln kann und die kleinen Entchen vergiftet. Meinem kleinen Sohn macht es großen Spaß den aufgeregt schnatternden Enten Haferflocken hinzuwerfen. Manchmal auch mal in den Busch oder gegen den Buggy, aber es ist immer ein großes Vergnügen.

Mit der Zeit erkennen die Enten uns bereits, wenn wir uns dem See nähern und mein Sohn lautstark die Entchen „imitiert“, um diese zu uns zu locken. Das klappt bereits richtig gut, meistens kommen die Vögel sogar hektisch über den See geschwommen und geflogen, um ein paar Haferflocken zu ergattern.

Kekse backen

Von wem gibt es kein Foto als kleines Kind, mit Mehl bestäubt und eifrig am Kekse backen? Wenn die Jahreszeit dunkler und kälter wird, kommt mir bald der Gedanke, gemütlich mit meiner Familie ein paar Kekse zu backen.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit meiner Schwester und Mutter Vanille Kipferl gebacken habe und meine Schwester und ich irgendwelche Quatschformen geknetet haben, die wir dann am Ende als gebackene Kekse gar nicht mehr essen wollten 😀

Ich freue mich schon sehr darauf mit meinem Sohn dieses Jahr das erste Mal zusammen Kekse zu backen, Formen auszustechen und die gebackenen Kekse danach zu dekorieren. Meine Favorites sind dabei auf jeden Fall „Heidesand“ (den Teig lieber eine Nacht im Kühlschrank erkalten lassen) und natürlich die klassischen Weihnachtskekse, am liebsten mit Zuckerguss überzogen.

Wie auch immer ihr euch die dunkle Jahreszeit schön macht, sei es mit toller, warmer Beleuchtung, einer heißen Schokolade oder euren Lieblings Weihnachtsfilmen – ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit und natürlich ganz viel Spaß und Liebe mit euren Familien. Viele Grüße 🙂

2 Comments

  • Katharina

    Wurde gerade total zurückgeworfen in meine eigene Kindheit. Ich war sehr oft mit meiner Mama oder meiner Oma Entenfüttern. Damals noch mit Brot… nunja, offentlichtlich wusste man es nicht besser.

    Tatsächlich war ich mit meinem Sohn noch nie so bewusst Enten füttern. Wenn ich darüber nachdenke, glaub ich aber auch, dass es da, wo wir jetzt leben, fast gar keine gibt. Seltsam…

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Jana

      Hallo Katharina,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Stimmt, früher wusste man es nicht besser, wir haben damals auch eher Brot genommen und als wir ganz klein waren sogar Pferde mit Zuckerwürfeln gefüttert. Wenn dein Sohn Interesse hat, könntet ihr ja auch mal eine Packung Haferflocken in einen Park mitnehmen. Jedoch sind viele Enten auch scheu, wenn sie es nicht gewohnt sind, gefüttert zu werden. Kann man sich ja langsam rantasten 🙂

      Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und alles Gute!

      Liebe Grüße,
      Jana

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